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PORTRÄT BÄRENMAGAZIN |
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Kölnsolo
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Von einem Berliner Autor, der sich auszog, um uns das Schwärmen zu lehren.
Mit der heißeste Tag des Monats Mai war der 21. Das schreckte aber kaum in Köln die interessierten Zuhörer ab, die sich abends zur Lesung des Potsdamer Autors Peter Hofmann in der gut besuchten Kölner Buchhandlung ZEUS einfanden. "Allein die Welt dazwischen" hieß der Roman, sein 2. nach "Berlinsolo", der ebenfalls im Berliner Quer - Verlag erschien.
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Peter Hofmann hat eine Ausstrahlung, die kerlig, aber nicht machohaft ist. Genau der Typ, den man sich als knuddeligen Papa schon als Kind erträurmt hat. Na und dann die äußere Erscheinung... das treibt doch jedem Bären den Blutdruck nach oben! Allerdings sei erwähnt, daß Peter längst - wie kann es auch anders sein! - in festen und zwar ganz festen, starken Händen ist!
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Lag es nun am Wetter oder an der angenehmen Stimmung: als der Fotograf Viktor Vahlefeld vorsichtig anfragte, ob er denn Fotos von Peter machen dürfe, willigte er ein. Tags darauf einigte man sich als Location auf die ZEUS-Buchhandlung, die interessante Winkel und Perspektiven anbot. Das Ergebnis kann sich, wie die Doppelseite beweist, sehen lassen. Es passiert selten, daß sich ein Autor auf ein Foto-shooting im Adamskostüm einläßt, das spricht für die intime, angenehme Atmosphäre in der Buchhandlung und für das vertrauensvolle Verhältnis, das der Fotograf Viktor Vahlefeld in kürzester Zeit aufbauen konnte. So wurde der Buchtitel "Allein die Welt dazwischen" wie man sieht, einfach uminterpretiert...!
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Zum Buch: Der zweite Roman von Peter Hofmann, der davor Kurzgeschichten und Lyrik veröffentlichte, beschreibt den Wendepunkt in der Beziehung von Henry und Klaus, die seit zwei Jahren ein Paar sind. Es wird für beide eine Prüfung, ob sie der kleinbürgerlichen Vergangenheit - die fast jeder aus eigener Erfahrung kennt - mit ihrer Beziehung einen adäquaten Lebensentwurf entgegenzusetzen haben, und die Alternative auch leben können. Als Klaus Henry mit nach Oberbirk, seinem Heimatdorf in Thüringen, nimmt, bahnt sich ein Showdown von Klaus' Familie an. Eine Familie, in der sich alle immer nur aus dem Weg gegangen sind und die jede Konfrontation bisher vermieden haben. Doch die familiäre Harmonie bröckelt, längst unausgesprochene Vorwürfe erlittene Enttäuschungen und unterschwellige Anschuldigungen brechen ihre Bahn. Zum ersten Mal seit Jahren versammelt ich die Familie um den Mittagstisch und es kommt zu einem Showdown beim festlichen Sonntagsessen.
Biografisches: Peter Hofmann, geboren 1965, aufgewachsen in Thüringen, lebt seit 11 Jahren in Potsdam. Er arbeitet als freischaffender Rundfunkjournalist. 1994 erschien sein Gedichband Hurenherz bei MännerschwarmSkript, im Jahr 2000 der Roman Berlinsolo im Berliner Quer-Verlag. Allein die Welt dazwischen ist sein zweiter Roman. Mehr über den Autoren ist via internet zu erfahren unter www.berlinsolo.de
Franz Werner
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